Großbrand Altstadt Quedlinburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Pestner (Admin)   
Dienstag, den 22. Juni 2010 um 13:20 Uhr

Großbrand QuedlinburgBei einem Brand in Quedlinburg sind am Montagabend zwei Fachwerkhäuser zerstört worden, die zum Weltkurlturerbe gehörten. Nach Angaben der Polizei Halberstadt hatte vor den Gebäuden ein Sperrmüllhaufen gebrannt.

Das Feuer griff dann auf die Fassaden über. Die Häuser brannten vollständig nieder. Ein drittes, leerstehendes Fachwerkhaus wurde durch die Flammen stark beschädigt. Die Reste der Gebäude wurden vom Technischen Hilfswerk abgestützt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Alle 14 Bewohner konnten ihre Häuser rechtzeitig verlassen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Ein technischer Defekt oder eine Selbstentzündung des Sperrmüllhaufens wird ausgeschlossen. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.

Die Stadt Quedlinburg mit ihren 1.200 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten steht seit 1994 auf der Unesco-Welterbeliste.

Quelle: www.mdr.de

 

Einsatz auch für die Blankenburger Kameraden
Auch die freiwillige Feuerwehr Blankenburg (Harz) (OT Blankenburg) wurde gegen 21:48 Uhr alarmiert.
Angefordert durch die Feuerwehr Quedlinburg wurden die Drehleiter mit Korb und ein Löschfahrzeug. Minuten später setzten sich die Fahrzeuge in Richtung Quedlinburg in Bewegung.
Schon auf der Anfahrt über die Schnellstraße B6n war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.


Vor Ort angekommen brannten vier Fachwerkhäuser, davon zwei in voller Ausdehnung, in Mitten der historischen Altstadt Quedlinburgs. Die Kameraden der Feuerwehr Blankenburg (Harz) unterstützten zunächst die Quedlinburger Kräfte mit dem Ausleuchten der Einsatzstelle über die Drehleiter. Im Verlauf des Einsatzes wurden noch 2 Trupps zur Brandbekämpfung im Inneren der Gebäude eingesetzt. Ihre Aufgabe bestand u.a. darin, eine Zwischendecke aufzunehmen da im Inneren durch die enorme Hitzestrahlung noch viele kleinere Brandherde vermutet wurden.


Gegen Morgen wurden mittels der Wärmebildkamera noch einige Glutnester ausfindig gemacht und abgelöscht.


Insgesamt waren ca. 120 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt.
Die Kräfte aus Blankenburg (Harz) waren 4:15 Uhr wieder im Gerätehaus, um 5:00 Uhr war dann die komplette Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 09:39 Uhr
 

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